Coaching ist eine lösungs- und zielgerichtete Prozessbegleitung. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht das Erreichen des gewünschten Ziels oder die Lösung eines Problems des Klienten – durch den Klienten.
Arbeitsteilung, Zusammenarbeit.
Der Klient ist der Experte für sein Anliegen. Der Coach ist für den Prozess, für das Arbeiten am Ziel verantwortlich, nicht für das Ergebnis. Er unterstützt den Klienten bei der genauen Formulierung des Ziels, bei der Ermittlung des aktuellen Standorts des Klienten und bei der Erstellung des Streckenplans zum Ziel. Der Klient und der Coach vereinbaren, auf welchen Abschnitten dieser Strecke sich der Klient eine begleitende Unterstützung durch den Coach wünscht. Wenn er nämlich den ganzen Weg kennen würde, würde er keinen Coach brauchen.
Von der Fremdbestimmung zur Selbstbestimmung
Ziel des Coachings ist, den Klienten dazu verhelfen, dass er seine Selbstreflexion, seine Wahrnehmung, sein Erleben und sein Verhalten weiter verbessert.
Keine Beratung.
Keine theoretische oder praktische Anleitung mit dem Ziel, ein Problem oder eine Aufgabe zu lösen. Kein „tue das“ oder „an deiner Stelle würde ich…“.
Keine Therapie.
Keine Behandlung von Krankheiten oder Verletzungen. Therapien setzen einen pathologischen Fund voraus und haben das Ziel, Heilung zu ermöglichen oder zu beschleunigen, Symptome zu beseitigen oder zu lindern, die körperliche oder psychische Funktion wiederherzustellen. Das ist beim Coaching nicht der Fall.
